31. Mai 2002 · Bernd

Kleiner Streckenflug vom Kleinheppacher Kopf nach Buoch

15:30 wollte eigentlich nur noch schnell einen Gleitflug machen,
es war ein sehr warmer Tag. Einer von diesen Tagen, wo man es
sich gut überlegt: "quäle ich mich jetzt mit meinem Gepäck auf
den Kopf oder gehe ich gleich ins Freibad."
Habe mich für den Kopf entschieden, wie ihr seht!

Hab so eine richtig gute Ablösung genutzt und bin gestartet, nach 2 Achten war ich
bereits überm Kopf. Ja, ja, ihr seht richtig, da hat doch tatsächlich jemand ein übergroßes
Herz mit einem J in den Hang gemäht. Wie ich später herausfand, war dies unser
Fliegerkollege Klaus mit einer Liebesbotschaft an seine Jutta. Würde dieses jeder
unserer Vereinsmitglieder einmal machen, wäre ohne viel Mühe in kürzester Zeit
der Hang gemäht.

Na, da kommt ja doch noch einer.

So und ich habe inzwischen genügend Höhe gemacht und bin auf dem Weg Richtung
Pilsen. Am Ende vom Kleinheppacher Kopf stand der nächste Bart, den hab ich noch
ausgekurbelt und bin dann über Gundelsbach Richtung Buoch weiter geflogen.

Da unten taucht auch schon Buoch auf, aber wie das Leben so spielt, hab leider
keinen verwertbaren Anschluss gefunden.

Was dies bedeutet seht ihr ja. Abgesoffen!!!

Dies ist vielleicht kein richtiger Streckenflug, und so mancher Profi wird sich einen Ast lachen,
aber wir Köpfleshupfer werden eines Tages von unserem Kleinheppacher Kopf noch so richtig
gute Flüge machen. Wie unser Vorbild, der mit einem Segelflugzeug um 1940 herum bis nach
Pilsen geflogen ist. Deswegen heißt unser neuer Schlachtruf "Auf nach Pilsen".